Prävention - Zusammenhang zwischen Rauchen und malignen Erkrankungen

Tabakrauchen verursacht in Deutschland jährlich weit über 100.000 Todesfälle, von denen etwa jeder dritte auf eine Krebserkrankung zurückzuführen ist. Der kausale Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der Entstehung von Lungenkrebs ist seit über 50 Jahren bewiesen. Rauchen schädigt jedoch den gesamten Körper, weil die über 4800 Substanzen, die beim Verbrennen des Tabaks entstehen, im ganzen Organismus verteilt werden.

So ist mittlerweile erwiesen, dass das Rauchen auch Krebserkrankungen der Mundhöhle, der Speiseröhre, des Magens und der Bauchspeicheldrüse hervorruft. Ein besonders starker Zusammenhang wurde zwischen dem Rauchen und der Entstehung des Kehlkopf-Krebses nachgewiesen; 90 % der Betroffenen sind oder waren Raucher.

Auch Krebserkrankungen der Niere und der Harnblase werden direkt durch das Rauchen verursacht. Schließlich erhöht das Rauchen auch das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs und bestimmten Formen der Leukämie zu erkranken. Aktuelle Studien belegen, dass auch das Passivrauchen das Risiko für die Entstehung von Lungenkrebs erhöht.

Ansprechpartner / Kontakt
PD Dr. med. Tobias Raupach, MME
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Abteilung:
Klinik für Kardiologie und Pneumologie
Telefon:
+49 (0)551-39-66318
Telefax:
+49 (0)551-39-66389
E-Mail:
raupach@med.uni-goettingen.de
Weitere Informationen / Links