Onkologisches Zentrum (OZ)


Das UniversitätsKrebszentrum/Comprehensive Cancer Center (G-CCC) ist seit November 2016 erfolgreich als Onkologisches Zentrum durch das unabhängige Institut OnkoZert der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert.

Die nachfolgende Abbildung zeigt das erworbene Zertifikat der DKG:


Abb. 1: OZ Zertifikat des G-CCC

Das Onkologische Zentrum des UniversitätsKrebszentrums Göttingen (G-CCC) ist eines von derzeit 6 Onkologischen Zentren in ganz Niedersachsen und eines von derzeit 114 Onkologischen Zentren deutschlandweit (Stand Juni 2017). Die nächstgelegenen Onkologischen Zentren befinden sich im Norden in Hannover, Braunschweig und Hildesheim sowie im Süden in Kassel. Somit deckt das Onkologische Zentrum des UniversitätsKrebszentrums Göttingen den Versorgungsbereich ganz Südniedersachsens ab.

Unter diesem Dach werden durch die Zertifizierung verschiedene Organkrebszentren vereint. So konnten ein Brustkrebszentrum (seit April 2008), das Gynäkologische Zentrum (seit Juni 2008), das Darmkrebszentrum (seit September 2016) und das Lungentumorzentrum (seit Dezember 2014) erfolgreich aufgebaut und zertifiziert werden. Für den Schwerpunkt Leukämien und Lymphome der UMG im Onkologischen Zentrum erfolgte die Anerkennung durch die Deutsche Krebsgesellschaft ebenfalls im November 2016. Außerdem befindet sich das Modul Kopf-Hals-Tumore und das Prostatazentrum derzeit in Transit, d.h. sie richten ihre Arbeit bereits an den Qualitätsstandards zertifizierter Zentren aus.

In der nachfolgenden Abbildung erhalten Sie einen Überblick über die aktuelle Struktur des OZ des G-CCC:


Abb. 2: Struktur des OZ des G-CCC
Quelle: Eigene Darstellung 2017

Am Onkologischen Zentrum arbeiten Spezialisten der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) eng und fachübergreifend zusammen. Die DKG hat dem „Onkologischen Zentrum des UniversitätsKrebszentrums Göttingen“ höchste Standards in der medizinischen Behandlung und Pflege von Krebspatienten bestätigt. Damit erhöht und sichert das OZ die Versorgungsqualität für Krebspatienten in der Region. Außerdem stehen die Verbesserung der Lebensqualität und der Überlebensrate der Patienten mit Krebs im Fokus des Onkologischen Zentrums.

In derzeit 15 verschiedenen überwiegend wöchentlichen Tumorkonferenzen wird die Versorgung der Krebspatienten interdisziplinär innerhalb des Onkologischen Zentrums organisiert. Hierbei arbeiten Spezialisten, wie chirurgische und medizinische Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Nuklearmediziner, Palliativmediziner, sowie Experten aus dem Pflegedienst, dem Sozialdienst und der Psychoonkologie eng zusammen. Innerhalb dieser Expertengruppe wird für jeden in einer Tumorkonferenz vorgestellten Patienten eine Therapieempfehlung erarbeitet, die die Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt. Hierbei berücksichtigt die Versorgung nicht nur die geplante Therapie, sondern auch die notwendige Diagnostik und Nachsorge.

Die enge Kommunikation und Vernetzung der Spezialisten innerhalb des Onkologischen Zentrums haben für Patienten auch praktische Vorteile: Alle Patientendaten werden zentral, mit Einverständnis der Patienten, durch Dokumentare erfasst und sind jederzeit einsehbar. Damit bleibt es den Patienten bei ihren zahlreichen Besuchen bei verschiedenen Spezialisten erspart, dort ihre Krankheitsgeschichte immer wieder neu erzählen zu müssen. Zudem richten sich die Spezialisten nach einheitlichen Leitlinien in Diagnostik und Therapie, was für eine gleichbleibende hohe Qualität sorgt. Um diesen hohen Standard aufrecht zu erhalten, sind regelmäßige Weiterbildungen und Qualitätszirkel für Ärzte verpflichtend.

Das Onkologische Zentrum des UniversitätsKrebszentrums Göttingen ist zudem Drehscheibe für Impulse aus der Krebsforschung, die der Krankenversorgung zu Gute kommt. Die Interaktion zwischen Krebsforschung und Krankenversorgung, die so genannte „translationale Forschung“, gehört zu den zentralen Aufgaben: Die Ergebnisse der Forschung sollen sich unmittelbar auf die Behandlung der Patienten auswirken. Dazu gehören insbesondere auch klinische Studien, mit denen den Patienten des G-CCC der Zugang zu innovativen Therapien ermöglicht wird.

Ansprechpartner
braulke
PD Dr. Friederike Braulke
Leiterin des Onkologischen Zentrums, Oberärztin, Leitung des Studiensekretariats
Abteilung:
Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie
Telefon:
0551-39-170577
Telefax:
0551-39-68023
E-Mail:
friederike.braulke@med.uni-goettingen.de
brandt_kathrin
Kathrin Brandt
Qualitätsmanagementbeauftragte, Zentrumskoordinatorin Onkologisches Zentrum
Telefon:
0551-39-65483
Telefax:
0551-39-68023
E-Mail:
kathrin.brandt@med.uni-goettingen.de
Ort:
Raum 0.240, Von-Bar-Straße 2/4, 37075 Göttingen
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