Tumore des Zentralen Nervensystems

Tumore des zentralen Nervensystems (ZNS) treten mit einer häufigkeit von ca. 5-15/100000 Personen pro Jahr auf und sind damit kein seltenes Krankheitsbild.

Im Wesentlichen muss man bei den Tumoren des ZNS zwei große Gruppen unterscheiden: Metastasen und Hirneigene Tumore.

Metastasen anderer Tumore, die in das Gehirn oder das Rückenmark gestreut haben, machen etwa die Hälfte aller Hirntumor aus und sind in der Regel prognostisch ungünstig.

Die hirneigenen Tumoren stellen wiederum eine große uneinheitliche Gruppe von Erkrankungen dar, die mit sehr unterschiedlichen Prognosen einhergehen. Zu den häufigsten hirneignen Tumoren gehören die meist gutartigen Meningiome (ca. 30%), Astrozytome (10%) incl. dem bösartigstem hirneigenem Tumor, dem Glioblastoma Multiforme (ca. 20%), Tumore der Nervenscheide (Schwannome, 8%), Hypophysentumore (ca.7%) Oligodendrogliome (ca. 3%), Lymphome des ZNS (ca. 4%) und weitere seltene Tumore (Daten aus dem "Central Brain Tumor Registry oft he US Database").

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